Notfall-Kühlung
Der Belastungshitzschlag erfordert eine sofortige Kühlung, lange vor Ankunft in der Klinik. Die Kollder Wanne passt sich der präklinischen Versorgung ebenso an wie der Aufnahme in der Notaufnahme, mit stabiler Struktur und Platz für bis zu 2 Personen bei gleichzeitiger Immersion.
Kollder im Einsatz
Der Belastungshitzschlag fordert Rettungsdienst und Notaufnahmen an zwei unterschiedlichen Momenten. Zum einen präklinisch: Rettungsteams treffen oft ein, bevor die Körperkerntemperatur zu sinken begonnen hat. Zum anderen bei der Aufnahme: Notaufnahmen müssen bei Hitzewellen oder extremen Hitzeereignissen mit einem Anstieg der Patientenzahlen umgehen können.
Ein durchgängiges Kühlprotokoll, das präklinisch beginnt und in der Notaufnahme konsequent fortgeführt wird, schließt die kritische Lücke zwischen erstem Kontakt und definitiver Versorgung.
Die von ACSM und dem Internationalen Olympischen Komitee validierte Grundregel gilt bereits ab dem ersten präklinischen Kontakt: Eine Person mit Belastungshitzschlag niemals transportieren, bevor sie gekühlt wurde. Die Kaltwasserimmersion bleibt bis heute die einzige Methode, deren Kühlgeschwindigkeit klinisch ausreichend ist.
Die Ganzkörper-Kaltwasserimmersion kühlt mit 0,35°C pro Minute, gegenüber rund 0,03°C pro Minute bei feuchten Tüchern oder Eispackungen. Quelle: Casa DJ et al., Exercise and Sport Sciences Reviews 2007.
Bei 401 Fällen von Belastungshitzschlag, die durch sofortige Kaltwasserimmersion behandelt wurden, liegt die Überlebensrate bei 100 Prozent, sofern die Körperkerntemperatur innerhalb von 30 Minuten unter 40°C sinkt. Quelle: Korey Stringer Institute, Douglas Casa, UConn.
In immer mehr europäischen Ländern rückt die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber im Gesundheitswesen bei Hitzerisiken stärker in den Fokus, mit wachsendem Druck auf dokumentierte Behandlungsverfahren für Hitzenotfälle.
Im präklinischen Einsatz oder bei der Aufnahme in der Notaufnahme bleiben lokal aufgelegte Eispackungen oder eine improvisierte Plane eine verbreitete Praxis. Sie helfen bedingt, ermöglichen aber weder eine Ganzkörperimmersion noch einen vollständigen Zugang zum Patienten für die Überwachung.
Eine speziell für die Ganzkörperimmersion konzipierte Lösung schließt genau diese Lücke zwischen improvisierten Methoden und einer klinisch zuverlässigen Kühlgeschwindigkeit.
Was präklinisch nicht ausreicht
Kühlausrüstung für den präklinischen oder klinischen Einsatz muss unabhängig von der Marke präzisen Anforderungen genügen. Datenblatt Kollder One™ und Kollder Go™ im Folgenden.
Die Ausrüstung muss sofort nach Eintreffen beim Patienten einsatzbereit sein, ganz ohne langwierige Schulung.
205 × 80 × 60 cm aufgebaut. Rahmen aus Edelstahl, Scharniere aus Edelstahl SS304 (Ø6mm), 6 Auflagepunkte mit Kreuzverstrebung: Sie hält einen Patienten auf unebenem Untergrund oder im Aufnahmebereich stabil, ohne zu wackeln.
Hybride Transporttasche, 85 × 10 × 10 cm zusammengelegt, 11,1 kg. Verstaubar in einem Standard-Rettungswagen oder als Bestand der Abteilung, ohne besondere Umbauten.
Die Ganzkörperimmersion mit vollständigem Zugang zum Patienten ermöglicht die Überwachung während der Kühlung. Die Struktur aus lebensmittelechtem Edelstahl lässt sich zwischen zwei Patienten schnell reinigen und desinfizieren.
Vier operative Situationen, in denen schnell einsatzbereite Kühlausrüstung den Unterschied macht, von der präklinischen Versorgung bis zur Aufnahme in der Klinik.
Kühlung beginnt am Einsatzort, vor dem Transport, im Einklang mit dem Cool First, Transport Second Protokoll.
Notaufnahmen müssen mehrere Patientinnen und Patienten mit schwerer Hyperthermie gleichzeitig versorgen können, wenn Hitzewellen oder extreme Sommerspitzen auftreten.
Die Ausrüstung rechtzeitig vor der Risikosaison bereitstellen, statt erst bei den ersten Hitzefällen zu reagieren.
Der Erhalt der Handlungssicherheit beim Immersionsprotokoll erfordert Ausrüstung, die auch für Trainingszwecke zur Verfügung steht, nicht nur für den echten Einsatz.
Die von ACSM und IOC validierte Referenzbehandlung ist die Ganzkörper-Kaltwasserimmersion, die ab dem ersten Kontakt mit der betroffenen Person beginnt, vor jedem Transport. Das ist das Cool First, Transport Second Protokoll: Die Kühlung hat Vorrang vor der Evakuierung, solange die Körperkerntemperatur nicht unter 38,6°C gesunken ist.
Die Ganzkörper-Kaltwasserimmersion kühlt mit 0,35°C pro Minute, gegenüber rund 0,03°C pro Minute bei feuchten Tüchern oder Eispackungen. Laut Korey Stringer Institute liegt die Überlebensrate bei über 400 dokumentierten Fällen bei 100 Prozent, wenn die Körperkerntemperatur innerhalb von 30 Minuten unter 40°C sinkt.
Entscheidend ist vor allem die strukturelle Stabilität, nicht nur die Aufbaugeschwindigkeit: Ein Edelstahlrahmen mit 6 Auflagepunkten hält die Wanne auch auf unebenem Untergrund im Gleichgewicht, selbst unter dem Gewicht von zwei Erwachsenen bei gleichzeitiger Immersion. Der Aufbau erfolgt werkzeuglos in unter 5 Minuten, ein wichtiges Kriterium im präklinischen Einsatz, wo die Ausrüstung sofort nach Eintreffen beim Patienten einsatzbereit sein muss.
Vier Kriterien stehen im Vordergrund: strukturelle Stabilität auf unebenem Untergrund, auch unter dem Gewicht von zwei Personen in Immersion, Transportfähigkeit im Rettungswagen oder als Bestand der Abteilung, ein Material, das den Hygieneanforderungen im Klinikbereich entspricht, wie lebensmittelechter Edelstahl, sowie ein 360-Grad-Zugang zum Patienten für die Überwachung während der Immersion.
Ja, sofern sie für den Einsatz im Feld konzipiert ist: zusammengelegt auf ein kompaktes, leichtes Format verstaut sie sich in einem Standard-Rettungswagen ohne bauliche Anpassung und lässt sich direkt am Einsatzort aufbauen.
Beschreiben Sie Ihren Bedarf. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einem passenden Angebot für Ihren Einsatzbereich.
Die Kollder Notfall-Kühlwanne im Überblick: