Der Hitzeaktionsplan einer Stadt oder eines Landkreises und der Hitzeschutz einer Feuerwehr teilen sich das Wort "Hitze", aber nicht immer denselben Geltungsbereich. Der erste richtet sich an die Bevölkerung. Der zweite muss eine Belegschaft abdecken, die bei Hitze intensiver körperlicher Belastung ausgesetzt ist: die eigenen Einsatzkräfte.
Zwei Gruppen, zwei Risikoprofile
Kommunale Hitzeaktionspläne sind um gefährdete Bewohner herum aufgebaut: ältere Menschen, Menschen ohne kühle Rückzugsorte, Beschäftigte im Freien. Feuerwehrleute passen nicht in dieses Profil und tragen doch bei jedem Brandeinsatz oder Vegetationsbrand an heißen Tagen ein wohl noch höheres akutes Risiko, weil Schutzkleidung und Atemschutz die Stoffwechselwärme unabhängig von der Außentemperatur zurückhalten.
Wo wehrinterne Pläne zu kurz greifen
Viele Wehren übernehmen die Empfehlungen des kommunalen Plans (Kühlräume, Trinkstationen, Besuche bei älteren Menschen), ohne ein paralleles internes Verfahren für die Belastung der eigenen Trupps während und direkt nach dem Einsatz. Ein Bereitstellungsraum mit Schatten und Wasser ist eine vernünftige Grundlage, ersetzt aber keine Immersionskühlung für eine Einsatzkraft mit Anzeichen eines belastungsbedingten Hitzschlags.
Was ein wehreigener Hitzeaktionsplan enthalten sollte
Ein interner Plan sollte festlegen, ab wann von normaler Erholung auf aktive Kühlung eskaliert wird, wer an der Einsatzstelle die Immersion anordnen darf und welche Ausrüstung wo bereitsteht, und zwar vor der ersten Hitzewelle der Saison, nicht mitten in ihr. Wehren, die das als eigene Planungsaufgabe neben dem kommunalen Plan behandeln, reagieren deutlich schneller, wenn eine Einsatzkraft betroffen ist.
Ausrüstung dort bereitstellen, wo sie gebraucht wird
Ein Hitzeaktionsplan ist nur so wirksam wie die Ausrüstung dahinter. Die Notfall-Kühlwanne von Kollder lässt sich vollständig in die kompakte Tasche Kollder Go falten und so einfach auf dem Fahrzeug oder im Bereitstellungsraum lagern. Aufgebaut steht sie dank Stahlrahmen mit 6 Auflagepunkten auch auf unebenem Boden stabil und nimmt bis zu 2 Personen gleichzeitig auf. Für wehrweite Lösungen erreichen Sie uns unter kollder.com/de/#contact.
Weiterführende Informationen
- Feuerwehr-Rehabilitation und belastungsbedingte Hyperthermie
- Deutsche Feuerwehren im Hitzeeinsatz: neues Hitzschlagrisiko bei höchster Vegetationsbrandgefahr
- Hitzeschutzplan: eine praktische Vorlage für Arbeitssicherheitsverantwortliche
- Kollder für Feuerwehr und Rettungsdienst
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Quellen: ACSM Expert Consensus Statement, 2023, Korey Stringer Institute.
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