Von einer Hitzewelle spricht man schnell, sobald das Thermometer unangenehm hoch steht. Wetterdienste legen genauere Maßstäbe an, und diese sind keine Formalie: Sie lösen Warnstufen aus, die für Rettungsdienste, Arbeitgeber und Veranstalter echte Konsequenzen haben.

Die allgemeine Definition

Eine international einheitliche Definition gibt es nicht. Gemeinsam ist den meisten Definitionen eine Phase von mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit ungewöhnlich hohen Temperaturen im Vergleich zum langjährigen Mittel eines Ortes. Weil "ungewöhnlich" ortsabhängig ist, kann dieselbe Temperatur in einer Region eine Hitzewelle sein und in einer anderen ein normaler Sommertag. In der deutschen Klimastatistik spricht man bei mindestens 30 °C Höchsttemperatur von einem "heißen Tag", und mehrere heiße Tage in Folge gelten gemeinhin als Hitzeperiode.

Wie die Hitzewarnungen des DWD funktionieren

Der Deutsche Wetterdienst warnt nicht allein nach der Lufttemperatur, sondern nach der gefühlten Temperatur, die Luftfeuchte, Wind und Sonneneinstrahlung einbezieht. Eine Warnung vor starker Wärmebelastung erfolgt, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag etwa 32 °C übersteigt und die nächtliche Abkühlung unzureichend bleibt; bei rund 38 °C gefühlter Temperatur warnt der DWD vor extremer Wärmebelastung. Die Warnungen gelten auf Kreisebene und berücksichtigen die Akklimatisierung der Bevölkerung, sodass Schwellen im Frühsommer anders greifen können als im Hochsommer.

Warum die Schwelle über die Wettervorhersage hinaus zählt

Eine Hitzewarnung ist häufig der Auslöser, der in Sanitätsplänen von Veranstaltungen, im betrieblichen Hitzeschutz und in den internen Hitzeplänen von Feuerwehren festgeschrieben ist: Kühlkapazität erhöhen, Zeitpläne anpassen, zusätzliches medizinisches Personal einplanen. Wer auf sichtbare Probleme wartet statt auf die vorhergesagte Schwelle zu reagieren, handelt erst, wenn die Belastung schon begonnen hat.

Nach der Schwelle planen, nicht nur nach der Vorhersage

Weil Hitzewarnungen im Voraus veröffentlicht werden, verschaffen sie Veranstaltern, Arbeitgebern und Feuerwehren einen Vorlauf, den die meisten anderen Notlagen nicht bieten. Die Einsatzbereitschaft der Ausrüstung gehört zu diesem Vorlauf: eine immersionsfähige Kühlwanne, die vor der Warnung bereitsteht und geprüft ist, nicht erst danach beschafft wird. Die Notfall-Kühlwanne von Kollder steht auf einem stabilen Stahlrahmen mit 6 Auflagepunkten und bietet Platz für bis zu 2 Personen in gleichzeitiger Immersion, wenn es darauf ankommt. Mehr unter kollder.com/de/#contact.

Weiterführende Informationen


Quellen: Deutscher Wetterdienst (Hitzewarnsystem), Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

Kollder ist die Notfall-Kühlwanne für Stabilität, faltbar für den Transport und mit Platz für 2 Personen gleichzeitig.

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